Lange Zeit habe ich Brokkoli für ein unheimlich langweiliges Gemüse gehalten - langweiliger als die TV-Wiederholung eines Zweitligafußballspiels. Nie wußte ich, was ich damit anfangen sollte, außer ihn zu blanchieren und als erbsen-und-möhren-artige Beilage zu servieren. Bis mir dieses Rezept in einem lichten Moment auf einer fliegenden Torte erschien... Wie fast immer bei Pastasaucen ist weniger mal wieder mehr.
Ich erwähne es gleich - und nicht zum letzten Mal:
Penne mit Brokkoli
Für 2 Personen:
1 EL Pinienkerne
1 kleiner Brokkolikopf, in kleine Röschen zerteilt, die weichen Stielteile in Scheiben geschnitten
2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
2 EL Zitronensaft
Gutes Olivenöl
1 gehäufter EL geriebener Parmesan
1 kleine Handvoll zerrissene Basilikumblätter
Meersalz
Pfeffer
Zunächst legst Du mal "Okie von JJ Cale" auf, setzt das Nudelwasser auf und erhitzt eine Sautierpfanne mit Olivenöl auf mittlerer Hitze, dann brätst Du die Pinienkerne rundum hellbraun. Jetzt kommt der Brokkoli dazu und wird gründlich sautiert; nach ca. 7 min Knoblauch rein. Nach weiteren 3 min 2 EL Nudelkochwasser, in dem die Penne inzwischen fröhlich vor sich hinkochen, rüberscheppen und weitersautieren, bis das Gemüse bißfest gegart ist. Nun mit dem Zitronensaft, einem sehr großzügigen Schuß guten Olivenöls, Salz, Pfeffer, Basilikum und Parmesan abschmecken und mit den Nudeln vermischen.
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